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Hochzeit von Prinzessin Diana und Prinz Charles
Die Hochzeit fand am 29. Juli 1981 in der Londoner Saint Paul’s Cathedral in London und nicht in der Westminster Abbey statt, da letztere weniger Platz für Traugäste bietet, obwohl sie normalerweise für königliche Hochzeiten gebucht wird. Die Trauungszeremonie folgte den Riten der Church of England. 3 500 Menschen waren in der Kathedrale anwesend. Die Fernsehübertragung des Ereignisses erreichte mit welt - weit mehr als 750 Millionen Zuschauern Rekordeinschalt- quoten. Wenn man die Zuschauer miteinbezieht, die die Hochzeit per Radio mitverfolgten, kommt man auf eine Milliarde Zuschauer. Als Diana von Clarence House zur Saint Paul’s Cathedral fuhr, säumten zwei Millionen Schaulustige die Straßen, mit vier - tausend Polizisten im Einsatz. Während der Zeremonie sagte Diana die Vornamen ihres Bräutigams in einer falschen Reihenfolge auf, so dass Charles scherzte: "Sie hat soeben meinen Vater geheiratet!" Dianas Brautkleid, dessen Wert 9 000 Pfund Sterling betrug, war von dem britischen Modede- signer David Emanuel entworfen worden. Der Tag der Trauung wurde in Großbritannien zu einem nationalen Feiertag erklärt. In einem Interview im Jahr 1992 behauptete Diana, es sei der schrecklichste Tag in ihrem Leben gewesen. Durch die Eheschließung erhielt Diana den Titel Ihre Königliche Hoheit The Princess of Wales. Allerdings trug sie nie die Titel Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Diana oder Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Diana von Wales. Der letztere Titel hätte bedeutet, dass sie die Tochter eines Fürsten von Wales sei.
Entwicklung zum Medienstar und erste Konflikte
Diana wurde in den folgenden Jahren ohne Unterlass von Reportern verfolgt. Am 21. Juni 1982 wurde ihr Sohn William geboren. Der Wirbel, den die Medien um die bevorstehende Geburt gemacht hatten, hatte Diana das Gefühl gegeben, ganz England liege mit ihr in den Wehen. Sie erkrankte anschließend an einer postnatalen Depression. Je mehr Aufmerksamkeit Diana von der Weltöffentlichkeit bekam, desto mehr schwand Charles’ Interesse an ihr. Auch Frances Shand Kydd betrachtete das Aufhebens, das die Medien um ihre Tochter machten, mit gemischten Gefühlen, und ihre Ehe litt unter der Last des Starrummels um Diana. Am 14. September 1982 starb Fürstin Gracia Patricia von Monaco an den Folgen eines Autounfalls, und Diana, die der Beerdigung als einziges Mitglied der britischen Königsfamilie beiwohnte, erntete Bewunderung für ihre würdevolle Haltung, die sie trotz mehrerer Pannen beibehielt. Innerhalb der königlichen Familie wurde ihr Auftritt, der von der Presse gelobt wurde, jedoch nicht gewürdigt. Während einer sechswöchigen Australien- und Neuseelandreise im März 1983 manifestierte sich Dianas Bild als globale und vielseitig umjubelte Berühmtheit endgültig, was Prinz Charles sehr missfiel. Die Medien berichteten fast ausschließlich über seine Frau. Hinzu kam, dass die Reise einem ernsthaften politischen Zweck diente: Man wollte die zunehmend republikanisch gesinnten Austra- lier vom Wert der britischen Monarchie wieder überzeugen. Dianas Präsenz führte allerdings einen radikalen Stimmungs- umschwung herbei. Sie wurde zum Lieblingsobjekt der Presse, weil ihr, wie Tina Brown erklärt, "jegliche Überheblichkeit fremd war". Frances Shand Kydd sagte dazu: "Sie war nicht allzu selbstbewusst, aber ihr war klar, dass sie ein besondere Gabe hatte, auf Menschen zuzugehen, und sie nutzte diese Gabe reichlich." Der Trubel linderte Dianas Depression und gab der Ehe neuen Auftrieb, doch ihre glänzend absolvierten Auf- tritte in Australien wurden vom Hof wieder nicht anerkannt. Am 28. August 1996 wurde die Ehe des Prinzen und der Prin- zessin von Wales geschieden.
Photos von Prinz Charles und Prinzessin Diana in der Hochzeitskutsche
Prinzessin Diana mit ihren beiden Söhnen
Eine wirklich nette, hilfsbereite und freundliche Frau, wie sie nur alle 100 Jahre geboren wird


Prinzessin Diana mit Freund Dodi - Sohn von Mohamed Al-Fayed
Am 31. August 1997 - hält die Welt den Atem an:
Prinzessin Diana erlitt einen tödlichen Unfall in Paris
Am 30. August 1997 um 21:35 Uhr brachen Diana und Dodi Al-Fayed von Dodis Wohnung in Richtung Chez Benoît auf, einem Bistro in der Nähe des Centre Pompidou. Dodi war von den anwesenden Paparazzi irritiert und befahl seinem Fahrer nach zehn Minuten Fahrt, zum Pariser Hôtel Ritz zurückzufahren. Dort wollte er mit Diana zu Abend essen. Das Paar betrat das Hotel um 21:53 Uhr. François Tendil, der Sicherheitsbeamte in dieser Nacht, war wegen der Fotografen derart beunruhigt, dass er Henri Paul, den Sicherheitschef des Hotels, herbei- zitierte, obwohl dieser eigentlich dienstfrei hatte. Während Dodis und Dianas Abendessen warteten zwei Leib- wächter in der Bar Vendôme des Hotels, wo sich Henri Paul zu ihnen gesellte. Dieser trank zwei Gläser von einem gelblichen Getränk, das die Leibwächter irrtümlicherweise für Ananassaft hielten. Um 00:06 Uhr am 31. August 1997 verließen Diana und Dodi die Präsidentensuite des Hotels und gingen zum Personalaufzug im ersten Stock, und vierzehn Minuten später fuhren Henri Paul, Diana, Dodi und der Leibwächter Trevor Rees-Jones in einem Mercedes S 280 los. Paul sollte Diana und Dodi zu dessen Wohnung in der Rue Arsène Houssaye bringen.
Um 00:25 Uhr Ortszeit verunglückte Diana bei einem Auto- unfall in der Unterführung der Pont de l'Alma in Paris. Der Mercedes, in dem sie saß, prallte auf der Flucht vor Paparazzi mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Tunnelpfeiler. Dianas Partner Dodi Al-Fayed und der Chauffeur Henri Paul starben noch am Unfallort. Auf einem Foto, das von einem Paparazzo unmittelbar vor dem Unfall direkt aus Fahrtrichtung aufge- nommen wurde, ist deutlich sichtbar, dass der Chauffeur durch den Fotoblitz geblendet wurde. Diese Störung musste bei der verminderten Reaktions- fähigkeit des Chauffeurs und der überhöhten Geschwindigkeit entscheidend ausfallen, als Henri Paul in einer Rechtskurve des Tunnels geradeaus gegen einen Pfeiler fuhr. Ein Polizist, der sofort am Unfallort war, hörte, dass ein Paparazzo zu dem anderen sagte: "Es ist deine Schuld". Keiner der Insassen war angeschnallt. Al-Fayeds Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Unfall mit schweren Gesichtsverletzungen. Diana war nicht sofort tot. Sie starb wenige Stunden nach dem Unfall an den Folgen ihrer schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière. Gegen 4 Uhr morgens wurde sie offiziell für tot erklärt.
Trauerfeier und Beerdigung
Die Trauerfeier in der Westminster Abbey fand am 6. Sep- tember statt. Als enger Freund der Verstorbenen sang der britische Popmusiker Elton John bei der Feier eine mit neuem Text versehene Version seines alten Liedes Candle in the Wind. Die britische Sopranistin Lynne Dawson sang das Libera me aus Giuseppe Verdis Requiem. Als Königin Elisabeth II. den Buckingham Palace verließ, wurde die königliche Standarte durch den Union Jack ersetzt und auf Halbmast gesetzt. Etwa drei Millionen Menschen sahen den Trauerzug durch London. Rund 2,5 Milliarden Menschen verfolgten weltweit im Fernsehen die Trauerfeier, welche somit das meist gesehene Medienereignis aller Zeiten war. Diana wurde im engsten Familienkreis in Althorp auf dem Familiensitz der Spencers begraben. In ihren Händen hielt sie ein Bild ihrer beiden Söhne und einen Rosenkranz, ein Geschenk von Mutter Teresa.
Prinzessin Diana, geboren am 1. Juli 1961 in Sandringham England zur Welt gekommen, starb am 31. August 1997 in Paris, Frankreich. Heute, am 31. August 1997, haben wir Lady Di infolge eines tragischen Unfalles verloren. Die Erinnerung an die großartigsten Prinzessin wird für alle Zeiten in uns bleiben.
Ruhe in Frieden, du wunderbarer Mensch.
Sie wäre die wahre und echte Königin Englands geworden
 
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