Misst man die Grösse einer Stadt an dem, was sie durchgemacht hat, rückt Warschau unter den Hauptstädten Europas auf den ersten Platz. Das Heldendenkmal vor der wiedererstandenen klassizistischen Fassade der Warschauer Oper ehrt eine ganze Stadt - eine Stadt, die vor 59 Jahren grausam sterben musste.
Links:Der eine sucht es, der andere strebt danach, der andere hat es und mir scheint es ständig in den Schoss zu fallen *lach*. Ahnungslos stand ich im Abteil und wollte gerade auf den weithin sichtbaren Kulturpalast sehen, da stand
sie
vor mir. Weiss der Herr, aber ich konnte es nicht lassen und sprach sie an. Wir kamen schnell ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass auch sie Touristin war und sich Warschau ansehen wollte. Auf meine Frage, ob wir uns Warschau nicht zusammen ansehen könnten, lachte sie verschmitzt. Naja, vielleicht lags wirklich an dem Spruch: Kleider machen Leute, denn sie sagte zu.;-) Wir machten einen Treffpunkt aus, aber da wusste noch keiner von uns beiden, dass wir uns später im Hotel wiedersehen sollten und das eher als geahnt.- Rechtes Bild: Der, wie schon erwähnt, weithin sichtbare Kulturpalast.
Links: Gruppenfoto unserer Reisegesellschaft auf dem Bahnsteig des Warschauer Bahnhofs. - Rechts: Nochmal ein gemeinsames Foto vor unserem Bus, der uns teilweise durch Warschau fahren sollte. In erster Linie aber in unser Hotel.
Links: Unsere Reisgruppe vor dem Hotel Holiday-Inn. Ja wenn schon, dann Firstclass, schliesslich macht man nicht jeden Tag eine Europareise.;-) Rechts: MGB bezieht sein Hotelzimmer. *Grummel* Ein bisschen viel Plüsch für einen Mann *g*
Links: Solche Zimmernachbarn lässt sich ein MGB gerne gefallen. Leute, da kam doch Freude auf.;-) Rechtes Bild: Und noch mehr Freude kam in mir auf, als ich
sie
unten in der Hotelhalle wieder traf. Sie wohnte also im gleichen Hotel wie unsere Reisegruppe. Sie staunte aber auch nicht schlecht, als sie mich wieder erkannte.;-) Wir waren alle auf dem Weg zum Abendbrot. Und da ja grundsätzlich der erste Tag zu unserer freien Verfügung stand, verabredeten wir uns für den nächsten Tag - wobei meine Reisegruppe sich schon allmählich daran gewöhnt hatte, dass MGB selten mal mit ihr zusammen die Sehenswürdigkeiten einer Stadt betrachtete. Aber sie nahmen es mir nicht übel. Im Gegenteil: Viele die mich kannten, gönnten es mir *g*. Überdies stiess ich ja immer wieder irgendwo in der Stadt auf sie. Und ehrlich: das Holiday-Inn hatte sich wirklich nicht lumpen lassen. Es war eine für's Auge herrlich gedeckte Tafel im Innenhof des Hotels. Gerne tauschte ein Freund seinen Platz mit dem Platz meiner neuen Bekanntschaft, so dass diese neben mir sitzen konnte.*strahl*